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Zwei Begriffe, die ständig durcheinandergeraten. Ein wasserabweisendes Gewebe hat eine Oberflächenbehandlung: Wasser perlt ab und rollt weg. Das hält einen Schauer aus, dann gibt es nach. Ein wasserdichtes Gewebe hat eine Sperrschicht, die Wasser aufhält, solange kein zu hoher Druck darauf kommt.
Der Wert, der entscheidet, ist die Wassersäule in Schmerber: 1 Schmerber = 1 mm Wasser.
Hier lautet die Angabe schlicht: wasserdichtes Gewebe, Polyester. Eine Schmerber-Zahl steht nirgends, also erfinden wir auch keine.
Im Stehen hält fast alles. Im Sitzen sieht es anders aus: Ihr Gewicht auf einer feuchten Stelle treibt den örtlichen Druck hoch, und ein Stoff mit 10 000 mm aus dem Labor verträgt mit 80 kg darauf deutlich weniger.
Zwei Stellen geben zuerst nach. Der Hosenboden, zwischen Gesäß und Oberschenkelrückseite. Und die Nähte: Eine Nadel macht ein Loch, so einfach ist das. Drehen Sie die Hose um. Ein aufgeschweißtes Nahtband bedeutet abgedichtet, nichts bedeutet offen.
Ein nasser Hosenboden um 10 Uhr beendet den Skitag um zwölf.
Zwanzig Minuten in Skischuhen laufen, schwitzen, dann bewegungslos im Sessellift sitzen. Dampf, der nicht herauskommt, kondensiert im Gewebe, und genau diese Feuchtigkeit kühlt Sie aus, nicht der Wind.
Gemessen wird in g/m²/24h oder als RET (je niedriger, desto besser). Unter 5 000 g/m²/24h spüren Sie die Feuchtigkeit, sobald Sie sich anstrengen. Um die 10 000 kommt der Stoff beim normalen Skifahren mit.
Der Rest entscheidet sich darunter: Merino oder Synthetik als erste Lage, niemals Baumwolle. Das ist der Klassiker unter den Urlaubsfehlern, sie hält das Wasser an der Haut.
Der Schneefang ist die elastische Innenmanschette am Hosensaum, die auf dem Skischuhschaft sitzt. Sie verhindert, dass beim Sturz Schnee in den Schuh wandert.
Unsere Modelle schließen anders, mit einem Reißverschluss am Knöchel: zum Einsteigen öffnen, danach über dem Schuh schließen. Der Saum liegt also auf dem Schuh, niemals darin. Genau dort kommt sonst der Schnee herein.
Oben geben die Träger 5 bis 8 cm Spielraum. Im Stehen passen zwei Finger zwischen Träger und Schulter, im Sessellift rutscht das Latz nicht bis an den Hals.
Der klassische Fehler: von der Oberteilgröße ausgehen statt von der Hosengröße. Beim Skifahren rechnen Sie die Lage darunter dazu.
Zwischen zwei Größen nehmen Sie die größere. Zu knapp an den Oberschenkeln blockiert die Latzhose Sie in der gebeugten Haltung, und gebeugt ist beim Skifahren die Grundposition. Unser Größenberater hat einen Rechner: Größe, Gewicht, die zu bestellende Größe.
Das Haus fertigt von XS bis 8XL, die Ski-Tabelle endet früher. Über XL geht es zur Latzhose in großen Größen. Nach Geschlecht: Ski-Latzhose für Herren und Ski-Latzhose für Damen.
Ein Teil dieser Modelle geht aus unserem Lager in Miramas in Südfrankreich raus, und wir packen jede Bestellung selbst. Das ist die Expresslieferung, innerhalb Frankreichs in 2 bis 3 Werktagen versandt. Passt die Größe nicht, ist der Umtausch innerhalb von 14 Tagen kostenlos.
Wäsche bei 30 °C auf links, kein Trockner, alle Reißverschlüsse vorher schließen. Und auf keinen Fall Weichspüler: Er legt sich auf die Oberfläche, sättigt die Imprägnierung, das Wasser perlt nicht mehr ab. Eine Hose, die sich vollsaugt, ist meist verschmutzt und selten kaputt.
Sie suchen Baumwollstoff mit 280 bis 320 GSM? Nicht hier, das ist die Arbeitslatzhose. Bei diesen Stoffen bleibt der Einlauf unter 2 %.