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Atmungsaktive Wathose 5 Lagen
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Schwarze Wathose 4 Lagen
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Wathosen zum Karpfenangeln
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Eine atmungsaktive Wathose ist keine belüftete Wathose. Da zirkuliert nichts. Was hindurchgeht, ist Wasserdampf, Molekül für Molekül. Ein flüssiger Wassertropfen ist tausendfach größer als ein Dampfmolekül, und die Poren der Membran liegen genau dazwischen. Geometrie, keine Magie.
Den Rest sagt selten jemand. Die Membran arbeitet nur mit Gefälle: innen warm und feucht, außen trockener. Nebelmorgen über dem Wasser, 90 Prozent Luftfeuchte, kalte gesättigte Luft, und das Gefälle bricht zusammen. Die Membran ist dann nicht kaputt. Sie hat schlicht nichts zu tun.
Jedes Frühjahr dieselbe Nachricht: die Hose ist undicht, meine Beine sind nass. Der Test dauert zehn Sekunden. Ein Leck macht einen klar begrenzten Fleck, der von einem Punkt aus wächst, und das Wasser ist kalt. Kondens verteilt sich überall ein wenig und fühlt sich lauwarm an.
Drei Ursachen. Du bist zu schnell zum Platz gelaufen und produzierst mehr Dampf, als die Membran abführen kann. Du stehst in acht Grad kaltem Wasser, das Gewebe kühlt ab und der Dampf kondensiert innen, bevor er hindurch ist. Oder du trägst Baumwolle darunter.
Regel eins: keine Baumwolle. Sie saugt den Schweiß auf, hält ihn an der Haut und gibt ihn nie an die Membran weiter. Erste Lage aus Kunstfaser oder Merinowolle, darüber ein dünnes Fleece bei kaltem Wasser. Die Wärme kommt aus den Lagen, nie aus der Hose.
An den Füßen ein hoher Funktionsstrumpf, und nur einer. Zwei Paar übereinander pressen den Fuß im Neopren-Innenschuh zusammen, die Durchblutung stoppt und dir wird nach einer halben Stunde kalt. Ein bis anderthalb Zentimeter Luft vor den Zehen reichen.
Atmungsaktiv isoliert fast nicht: wer Wärme sucht, ist hier falsch. Ab etwa 12 Grad Wassertemperatur ist atmungsaktiv leichter und du kochst beim Laufen nicht. Darunter, oder wenn du stundenlang bewegungslos im Wasser stehst, isolieren Neopren-Wathosen, statt durchzulassen. Fürs Wasser: Angel-Wathosen. Für Wald und Wasserwild: Jagd-Wathosen. Und unser Beitrag zu Wathosen zum Angeln vergleicht die Einsätze.
Der klassische Fehler ist die Auswahl nach Schuhgröße. Der Stiefel sitzt fest an der Hose: nimmst du deine exakte Größe, fressen Funktionsstrumpf und Innenschuh den Platz weg. Eine Nummer größer. Danach zählt die Schrittlänge, nicht der Bauchumfang: das Knie muss auf Hüfthöhe, ohne dass der Latz an den Schultern zieht. Zwei Finger zwischen Träger und Schulter, Schultern locker. Die Träger holen 5 bis 8 Zentimeter heraus.
Wir führen XS bis 8XL. Ab XL lohnt der Blick auf die atmungsaktiven Waders in großen Größen. Der Größenführer von Die Latzhose® rechnet aus Körpergröße und Gewicht die Bestellgröße aus.
Ein Teil der Auswahl liegt in unserem Lager in Miramas in Südfrankreich: das ist die Expresslieferung, Versand in 2 bis 3 Werktagen. Passt die Größe nicht, ist der Umtausch innerhalb von 14 Tagen kostenlos.
Jetzt die Pflege, und genau hier sterben die meisten Wathosen. Weichspüler ist der Feind Nummer eins: er legt einen fettigen Film auf das Gewebe und verstopft die Poren, eine einzige Ladung genügt für einen dauerhaften Verlust an Dampfdurchlässigkeit. 30 Grad auf links, Schonwaschgang, wenig Flüssigwaschmittel, zweimal spülen. Kein Trockner, keine Heizung: Hitze löst die verschweißten Nähte. Bei 30 Grad unter 2 Prozent Einlaufen.
Nach dem Salzwasser klar abspülen, denn Salz kristallisiert in den Fasern. Auf links trocknen, nie am Knie gefaltet: dieselbe Falte ist der Riss vom nächsten Jahr.